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Eisbergsalat

Der Eisbergsalat, auch Eissalat genannt, stammt ursprünglich aus den USA und ist heute fester Bestandteil des deutschen Gemüseanbaus. Die Herkunft seines Namens ist ungeklärt. Hartnäckig hält sich ein Gerücht, er sei früher mangels geeigneter Kühltransporter auf Eisblöcken von Kalifornien durch die USA transportiert worden.

Das Erkennungsmerkmal des Eisbergsalats ist die geschlossene „Kopf"-Form, die ihn von anderen Salaten unterscheidet. Durch diese besondere Form ist er verglichen mit anderen Salaten praktischer im Transport und in der Aufbewahrung. Sein neutraler Geschmack ermöglicht besonders viele Variationsmöglichkeiten mit Saucen und anderen Gemüsesorten.

Der Eisbergsalat mit dem PRO PLANET-Label stammt aus deutschen Gemüseanbaubetrieben, die ihre Produktion schrittweise nachhaltiger gestalten. Alle Lieferanten des PRO PLANET-Eisbergsalats müssen ihren Betrieb schrittweise als „Betrieb der umweltverträglichen Landbewirtschaftung" auditieren lassen. Sie geben regelmäßig Auskunft zu vielfältigen Aspekten, wie der Düngung der Böden, der Wassernutzung oder den Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten prüft die Ergebnisse, weist dann auf die Ursachen eventueller Mängel hin und schlägt Maßnahmen vor, um für Abhilfe zu sorgen.

WOHER STAMMT DER EISBERGSALAT MIT DEM PRO PLANET-LABEL?

Der Eisbergsalat mit dem PRO PLANET-Label stammt aus deutschen Gemüseanbaubetrieben.

WARUM ERHÄLT DER EISBERGSALAT DAS PRO PLANET-LABEL?

Die REWE Group fordert die Erzeuger von Eisbergsalat mit dem PRO PLANET-Label auf, die Umwelteinwirkungen ihrer Prozesse systematisch zu erfassen und die dabei deutlich werdenden Mängel zu beheben. Schrittweise soll so der Anbau des Eisbergsalats nachhaltiger und ressourcenschonender werden und damit die Bedingungen für die Vergabe des PRO PLANET-Labels erfüllen. Das hierbei angewandte Verfahren basiert auf dem sogenannten „Umweltsicherungssystem Landwirtschaft" der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL). Die REWE Group verlangt von den Produzenten des Eisbergsalats mit dem PRO PLANET-Label, die Anforderungen des TLL-Umweltsicherungssystems im Verlauf von drei Jahren vollständig umzusetzen und dies durch die Auditierung eines unabhängigen wissenschaftlichen Verbandes zu belegen.

WIE VERÄNDERT DAS UMWELTSICHERUNGSSYSTEM DIE PRODUKTION DES EISBERGSALATS MIT DEM PRO PLANET-LABEL?

Jeder Lieferant von PRO PLANET-Eisbergsalat muss sein Unternehmen in einem standardisierten Verfahren als „Betrieb der umweltverträglichen Landbewirtschaftung" bewerten lassen. Das Verfahren gibt Auskunft zu vielfältigen Aspekten – von der Düngung der Böden, der Wassernutzung über Treibhausgasemissionen und Erosion bis zu Schädigungen des Ökosystems durch Pflanzenschutzmittel und Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Basis ist ein Kriterienkatalog mit 17 verschiedenen Indikatoren, darunter der Stickstoffgehalt und die Dichte des Bodens, die Diversität der Fruchtarten sowie die Energiebilanz des Betriebs. Für jeden Indikator definiert das System einen Toleranzbereich, den der Landwirt unterschreiten soll.

Der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) wertet die Daten aus. Dabei ziehen die Prüfer weitere Datenquellen wie Buchführung und Bodenuntersuchungen hinzu. Anschließend erstellen sie einen Prüfbericht zu den untersuchten Kriterien. Außerdem weisen sie auf die Ursachen eventueller Mängel hin und schlagen Maßnahmen vor, um diese zu beheben. Die Richtigkeit der Daten wird anhand von stichprobenartigen Kontrollen überprüft.

Das Verbesserungspotenzial ist groß. Wie die bisherige Anwendungspraxis des Umweltsicherungssystems in Deutschland zeigt, wirtschaften zu Beginn des Programms nur rund 20 Prozent der Betriebe innerhalb der Toleranzbereiche. Die übrigen werden aufgefordert, Maßnahmen zu treffen, um die Umwelteinwirkungen ihrer Betriebe zu reduzieren. Dabei wird sie von einem beigeordneten unabhängigen Fachausschuss beraten.

Schrittweise Ausdehnung des Umweltsicherungsprogramms
Für manche Agrarbetriebe ist die Umstellung auf eine umweltschonendere Produktionsweise mit erheblichem Aufwand verbunden. Um ihnen dabei ausreichend Zeit zu geben, hat die REWE Group für die Umsetzung des Programms eine Staffelung vorgesehen: Ein Jahr nach der Vergabe des PRO PLANET-Labels soll ein Drittel der Menge des PRO PLANET-Eisbergsalats aus auditierten Betrieben stammen. Bis zum Ende des zweiten Jahres soll dies für zwei Drittel und nach drei Jahren für den gesamten Eisbergsalat gelten. Parallel wird auch das Umweltsicherungssystem weiterentwickelt und an die Besonderheiten des jeweiligen Produktes angepasst.

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Kurz und Gut

Ziele:

Ressourcenschonenderer Anbau

Maßnahmen:

Schrittweise Zertifizierung der Erzeuger als umweltverträglichere Landbewirtschafter

Herkunft:

Deutschland