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Aquakultur-Lachs

Der atlantische Lachs (Salmo salar) gehört zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland. Sein rosarotes Fleisch ist reich an lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren, die eine wichtige Rolle im menschlichen Fettstoffwechsel spielen. Lachs schmeckt gebraten oder gegrillt ebenso wie gekocht, geräuchert und – als Sushi – roh.

Um in Aquakultur einen gesunden widerstandsfähigen Lachs zu ziehen, spielt die Wahl des geeigneten Standorts eine entscheidende Rolle. Die Anforderungen an den PRO PLANET-Kulturlachs hat die REWE Group mit einem nachhaltig wirtschaftenden Lachszüchter aus der Provinz Troms in Norwegen entwickelt. Neben der artgerechten Haltung wird der bedarfsgerechte Einsatz von nachhaltigen Futtermitteln sichergestellt, die keine gentechnisch veränderten Bestandteile beinhalten dürfen. Die geimpften Tiere erhalten keine prophylaktischen Medikamentengaben und werden entsprechend den Anforderungen des ASC-Standards gehalten. Externe Auditoren überprüfen in regelmäßigen Abständen die Umweltauswirkungen des PRO PLANET-Kulturlachses.

WOHER STAMMT DER PRO PLANET-KULTURLACHS?

Der PRO PLANET-Kulturlachs aus nachhaltiger Aquakultur stammt aus dem nördlichen Polarkreis Norwegens, der Provinz Troms. In den Schären Norwegens werden seit über 30 Jahren Lachse in Aquakulturen gezüchtet.

WAS SPRICHT FÜR LACHS AUS NACHHALTIGEN AQUAKULTUREN?

Zahlreiche Wildfischbestände in den Weltmeeren – darunter auch der atlantische Lachs – sind heute stark überfischt. Dies gefährdet die Artenvielfalt und die weltweiten marinen Ökosysteme. Seit etwa drei Jahrzehnten wird daher zunehmend auf die Aufzucht von Speisefischen in Aquakultursystemen ausgewichen. Heute stammt bereits die Hälfte der im Handel angebotenen Speisefische aus Zuchtanlagen. Die Aufzucht in Aquakultursystemen schont einerseits freilebende Wildbestände, birgt auf der anderen Seite jedoch auch eine Reihe eigener ökologischer Herausforderungen.

WAS SIND DIE WICHTIGSTEN ÖKOLOGISCHEN HERAUSFORDERUNGEN?

Fäkalien und Futterreste aus Aquakulturen können zu einer Überdüngung der umliegenden Gewässer führen, Algenwachstum auslösen und so die natürliche Fauna und Flora gefährden. Die Wahl eines geeigneten Standorts und das Vermeiden von Überfütterung sind daher wichtige vorbeugende Maßnahmen.
Auch die unkontrollierte Reinigung der Anlagen, das Entalgen der Netze oder die Gabe von Medikamenten gefährden umliegende Gewässer. Deshalb müssen die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum reduziert werden.
In den marinen Netzgehegeanlagen werden in der Regel speziell für die Aquakultur gezüchtete Fische gehalten, die sich in einzelnen Merkmalen von wildlebenden Tieren unterscheiden. Ein Ausbruch der Kulturfische gefährdet die natürliche Zusammensetzung des Erbmaterials wildlebender Arten, da sich dieses durch eventuelle Paarungen verändern kann. Ausbruchsichere Gehege sowie ein entsprechender Notfallplan beugen diesem Risiko vor.
Auch die Tatsache, dass der Lachs als Fischräuber selbst einen hohen Fischanteil im Futter benötigt, stellt ein Risiko für wildlebende Arten dar. Denn die Bestände vieler Arten, die als Futterfisch verwendet werden, sind bereits bedroht. Daher stellt eine nachhaltige Aquakultur sicher, dass keinesfalls Fisch aus illegalen oder nicht dokumentierten Fängen bezogen wird.

WARUM ERHÄLT DER LACHS DAS PRO PLANET-LABEL?

Reduzierter Fischanteil im Futter
Grundsätzlich strebt die REWE Group bei der Aufzucht des PRO PLANET-Kulturlachses einen möglichst geringen Anteil an Futterfisch an. Pro Kilogramm Zuchtlachs werden weniger als 1,6 kg Futterfisch benötigt – dieser Wert liegt unterhalb der Durchschnittswerte in der kommerziellen Lachszucht und erfüllt die Anforderungen des ASC-Standards. Auch die pflanzlichen Futteranteile unterliegen ständigen Kontrollen, der Einsatz genveränderter Pflanzen (Gensoja) ist verboten.

Schutz des Meerwassers und des Ökosystems Fjord
Bei der Aufzucht des PRO PLANET-Zuchtlachses werden die Tiere geimpft und erhalten keine prophylaktischen Medikamentengaben. Die Gehege werden mechanisch an Land gereinigt und sind so gestaltet, dass ein Ausbrechen der Kulturlachse und eine Vermischung mit wildlebenden Beständen nahezu ausgeschlossen werden kann. Das ist wichtig, um eine gemeinsame Fortpflanzung beider Arten zu vermeiden und die Wildlachse zu schützen, denn die für die Aquakultur gezüchteten Lachse unterscheiden sich in einigen Punkten von den Wildlachsen. Im Falle eines Ausbruchs werden die Ursachen im Rahmen eines Notfallplans schnellstmöglich beseitigt.
Auch die Futtermengen sind so ausgerichtet, dass nicht zu viele Nährstoffe in den Fjord abgegeben werden. In einem kontinuierlichen Monitoringprozess werden die Umweltauswirkungen der Anlagen regelmäßig extern überprüft.

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Kurz und Gut

Ziele:

Ressourcenschonendere Fischzucht

Maßnahmen:

ASC-Zertifizierung, Futtermittel ohne Gentechnik

Herkunft:

Norwegen (Provinz Troms)